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    05.9.2017

Julia Kokke M.A. – Sprachwissenschaftlerin – Schaumburgstraße 28 – D-30419 Hannover

Telefon +49 (0)511 37007380

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Trainer-Profil

Neues erfahren – freier agieren

Julia Kokke hat als Dozentin für Stimmbildung, Stimmgesundheit und Mediensprechen über 200 Seminare und Workshops in ganz Deutschland, Luxemburg und Frankreich geleitet. Ihre Trainings und Vorträge hält sie in deutscher und englischer Sprache. Einzelcoaching führt sie extern und im Studio Herrenhausen in Hannover vis à vis des neu erbauten Schlosses und der Herrenhäuser Gärten durch.

Berufserfahrung

  • Dozentin Stimmgesundheit für Lehrkräfte – 15 Jahre Berufserfahrung
  • Über 200 Weiterbildungen und SchiLf in Deutschland und Luxemburg
  • Dozentin für Stimmbildung in der Erwachsenenbildung – Workshops und Bildungsurlaube
  • Hochschuldozentin für Stimmbildung und Präsentation – Universitäten von Hannover, Heidelberg und Trier
  • Dozentin für Mediensprechen – Radio, Zeitung, Fernsehen, Landesmedienanstalten
  • Dozentin Stimmbildung für Frauen, Stimmcoaching für Hochschullehrerinnen
  • Jazz- und Chansonsängerin, Produktion Musikalbum Kokktails
  • Rundfunk- und Fernsehredakteurin ARD, ZDF, SWR, SAT1, RTL2, Radio RPR1
  • Produktionsleitung für den preisgekrönten Kinodokumentarfilm Reise zum Horizont

Ausbildung

  • Studium der Geschichts- und Sprachwissenschaften an der Universität Trier, Magisterabschluss
  • Sprecherziehung für Radio- und Fernsehmoderatoren bei ARD-Sprecher Karl-Heinz Kaul, Saarbrücken
  • Gesangsausbildung Populargesang bei Nicole Frankfurter, Mehring, Jazzgesang bei Heinrich Thiel, Trier
  • Vierjährige Ausbildung Funktionale Körper- und Stimmentwicklung (FKS) bei Olaf Nollmeyer, Oldenburg

Methoden

Julia Kokke widmete sich in ihrem Studium der Germanistischen Linguistik besonders der Phonetik und der Pragmalinguistik. Sie untersuchte Texte auf ihren Handlungsgehalt im Sinne der satzsemanischen Textanalyse nach Peter von Polenz. Auch literaturgeschichtliche Aspekte ließ sie in ihre Arbeiten, wie z.B. über die literarischen Parodien Robert Neumanns aus den 1930er Jahren, miteinfließen.  Parallel zu ihrer universitären Ausbildung absolvierte sie verschiedene Trainings in Mediensprechen, Jazz- und Populargesang. Dem folgte eine vierjährige Ausbildung in Funktionaler Körper- und Stimmentwicklung (FKS) bei Schauspieler und Stimmtrainer Olaf Nollmeyer in Oldenburg.

Die Funktionale Körper- und Stimmentwicklung (FKS) beinhaltet zentrale Elemente der Feldenkrais Methode, der F.M. Alexander-Technik (nach Marjorie Barstow) und des funktionalen Stimmtrainings nach Franziskus Rohmert und nach Heinz Stolze (Weiterentwicklung der Lichtenberger Methode). Einzigartig ist die Integration – nicht die Summierung – dieser Methoden. Das führt zu einer spielerisch-analytischen Praxis, in der die Wechselwirkungen von Klang und Bewegung vielfältig erfahrbar werden.

Neben Gesang und künstlerischem Sprechen wird FKS typischerweise in der Prävention und Behandlung von Redeangst, Stimm- und Körperhaltungsproblemen eingesetzt. Die Einflussfaktoren auf Stimme und Ausdruck lassen sich hinsichtlich habitueller Muster beschreiben und untersuchen. Diese Muster werden in Bezug auf ihre situative, akustische und physiologische Angemessenheit analysiert.

Körper

Physiologie & Bewegung

Atmung, Haltung und Bewegung

Funktionale Muskelketten

Myofasziale Arbeit

Bewegungsqualitäten

Gewohnheitsmuster

Stimme

Physiologie & Klang

Phonation & Haltung, Bewegung

Phonation & Situation

Sprechstimme vs. Singstimme

Singstile

Klangparameter

Tonhöhe

Wärme

Bewegung im Klang (z.B. Vibrato)

1. und 2. Vokalformant

Sänger-Sprecherformanten

Register (Kopf-, Brust-, Pfeif-, Knarren)

Akustik

Vom Schall zum Spektrum

Phonation & Raum

Spektralanalyse im Unterricht

Akustische Stimmspielzeuge

Situation

Kommunikatives/künstlerisches Ziel

Strategie-Repertoire

Rollenerwartungen

Selbstbild

Umgang mit Feedback

Kunst

Liedgestaltung

Textgestaltung

Auftrittsgestaltung

Improvisation

Die Arbeit an Stimme, Körper, Klang und Situation erfolgt innerhalb einer stimulativen Pädagogik, welche Gleichrangigkeit und Freiheit in der Beziehung von Trainer und Klient ermöglicht. Sie funktioniert vor dem Hintergrund des Wissens um die vielfältigen Möglichkeiten des Körpers, sich auf bestimmte Funktionen einzustellen. Zur Gestaltung von Trainings gehört das Konstruieren eines Interventionsrahmens mit Zielvereinbarungen, Zielüberprüfung und der Erprobung angepasster Strategien.